AKTUELLES


Einbruchschutz:

 

Für viele Menschen bedeutet der Einbruch in die eigenen vier Wände einen großen Schock. 

Den meisten Betroffenen machen die Verletzungen der Privatsphäre und das verlorene Sicherheitsgefühl, die nach einem Einbruch auftreten können, viel mehr zu schaffen, als der materielle Schaden.

 

Schon alleine diese Tatsache zeigt, wie wichtig es ist, sich ernsthaft Gedanken über den Einbruchschutz zu machen. Lassen Sie es bitte nicht bei bloßen „Gedanken über den Einbruchschutz“ bleiben, sondern schreiten Sie zur Tat und schützen Sie ihr Zuhause vor Einbrechern.

 

Unsere Tipps sollen Ihnen dabei ein wenig helfen: 

  • Verschließen Sie alle Wohn- und Eingangstüren sowie alle Fenster (auch gekippte Fenster sind für Einbrecher oft in wenigen Sekunden zu öffnen)!
  • Verstecken Sie niemals ihren Wohnungsschlüssel (beinahe alle Verstecke wie im Blumenkübel oder unter der Fußmatte sind dem Einbrecher bekannt)!
  • Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück. 

 

 

So sichern Sie Ihr Zuhause in der Urlaubszeit:

  • Lassen Sie die Rollläden von Nachbarn oder Freunden öffnen und schließen. Bei elektrischen Rollläden können Sie dies meist über eine Zeitsteuerung programmieren. Sollten Sie keine dieser Möglichkeiten haben, lassen Sie die Rollläden offen.
  • Lassen Sie Ihren Briefkasten von Bekannten oder Nachbarn leeren. Bestellen Sie Abonnements während Ihrer Abwesenheit ab. Ein überquellender Briefkasten zeigt, dass Sie im Urlaub sind.
  • Nutzen Sie Zeitschaltuhren mit Beleuchtung und täuschen Sie damit Anwesenheit vor.
  • Sagen Sie Ihren Nachbarn, dass Sie verreisen. Bitten Sie diese auf Ihre Wohnung/Ihr Haus zu achten und verdächtige Wahrnehmungen der Polizei unter 110 zu melden.
  • Lassen Sie nicht jeden an Ihren Urlaubsfreuden teilhaben. Auch Einbrecher lesen Posts in den sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter etc.), um leerstehende Wohnungen und Häuser ausfindig zu machen.

Sie können sich als Münchner Bürger oder Bürgerin von der technischen Prävention des Polizeipräsidiums München kostenlos beraten lassen (Tel.: 089/2910-3430).

 

Wir empfehlen folgenden Links:

www.k-einbruch.de

www.polizei.bayern.de/muenchen/schuetzenvorbeugen/beratung/adressen/index.html/714


Achtung Mopeddiebstahl:

 

In letzter Zeit kommt es vermehrt zu Diebstählen von Krafträdern wie Mopeds.

Deshalb sollten Sie unbedingt darauf achten, die Krafträder vor Diebstahl zu sichern.

 

Im Folgenden geben wir einige Tipps zur Sicherung Ihrer motorisierten Zweiräder:

 

  • Ziehen Sie beim Abstellen immer den Zündschlüssel ab und lassen Sie das Lenkerschloss einrasten auch wenn Sie nur kurz abwesend sind!
  • Schließen Sie den Rahmen des Zweirades immer an einem feststehen Gegenstand an, schließen Sie es nicht nur einfach ab.
  • Verwenden Sie zusätzliche Sicherheitsschlösser wie z.B. ein Bremsscheibenschloss, das die Bremsscheibe vollständig blockiert!
  • Sichern Sie Zubehör gesondert.
  • Stellen Sie ihr Zweirad an einen belebten Ort ab und lassen Sie es nie längere Zeit unbeaufsichtigt!

Nähere Informationen erhalten Sie über:

www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/diebstahl-von-zweiraedern


Sicher unterwegs - Diebstahl aus Wohnmobil / Wohnwagen / Zug:

 

 

Endlich ist Urlaubszeit! Nach dem Kofferpacken, dem Zusammenstellen der Reiseunterlagen und den Planungen der Reiseroute fällt nun endlich auch der letzte Stress von einem ab.

 

Leider versuchen Diebe und Räuber genau diese aufkommende Lockerheit auszunützen, um Beute zu machen. Die Täter schlagen bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu!

 

Bleiben Sie deshalb trotz Urlaubsstimmung unbedingt wachsam! Der Urlaub soll schließlich nicht zum Albtraum werden.

 

Zur eigenen Sicherheit genügen oft ein paar einfache Urlaubsregeln:

  • Machen Sie vor Reiseantritt Kopien von Ihren wichtigsten Reisedokumenten (wie z.B. vom Pass, Flugticket, Kreditkarten) und bewahren Sie diese getrennt von den Originalen auf.
  • Informieren Sie Ihre Freunde und Bekannte über Ihre Reisepläne und Reisedaten.
  • Lassen Sie Ihr Geld, Ausweise, und Dokumente nicht unbeaufsichtigt im Auto, Wohnwagen oder Zug liegen. Tragen Sie diese immer direkt am Körper.
  • Zeigen Sie nie anderen Personen, wieviel Geld Sie dabei haben. Nehmen Sie unbedingt nur soviel Bargeld wie nötig mit.
  • Vorsicht vor Falschgeld oder Wechselbetrügern! Tauschen Sie fremde Währung nur in Geldinstituten! Wechseln Sie kein Geld bei fremden Personen „auf der Straße“!
  • Verhalten Sie sich im Gedränge größerer Menschenmengen, zum Beispiel vor Touristenattraktionen, Haltestellen, Bahnhöfen, Flugplätzen äußerst vorsichtig. Taschendiebe schlagen besonders im Gedränge zu.
  • Informieren Sie die Polizei über offensichtlich herrenlose Gepäckstücke.
  • Sollten Sie Opfer eines Raubüberfalls werden, denken Sie bitte daran:

 

 

Geben Sie Ihre Wertsachen heraus. Riskieren Sie nicht Ihr Leben, um Wertsachen zu schützen!

 

Wir empfehlen folgenden Link:

www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/24-langfinger-machen-niemals-urlaub


Mietkautionsbetrug:

 

Wie funktioniert dieser Betrug (auch „Vorkassen- oder Vorauszahlungsbetrug“ genannt)?

 

Zumeist agieren die Betrüger in Großstädten mit starkem Wohnungsnotstand.

 

Die Betrüger mieten über ein Onlineportal, das Wohnungen für eine befristete Zeit vermittelt, eine Wohnung für eine kurze Zeit an (meist nicht länger als zwei bis drei Wochen). Hierbei handelt es sich um Wohnungen, die von den eigentlichen Bewohnern bzw. Vermietern zum Beispiel aufgrund von Urlaubsreisen oder Arbeitseinsätzen leer stehen und deshalb kurzfristig vermietet werden.

 

Die Betrüger nutzen die gemietete Zeit, um die Wohnung auf dem Immobilienmarkt als freiwerdende Wohnung im Internet anzubieten. Hierzu erstellen sie zumeist professionelle Exposés. Alle Interessenten werden zu Besichtigungsterminen eingeladen.

 

Beim Besichtigungstermin werden die Mietinteressenten von einem angeblichen Makler empfangen, der zumeist sehr professionell alle Fragen zur Wohnung beantwortet. Schon kurz nach der Besichtigung erhalten alle Interessenten eine Zusage, vorausgesetzt, es werden die Mietkaution (zumeist drei Monatsmieten) sowie diverse Ablösen (z.B. Küche, Waschmaschine…) im Voraus bezahlt.

 

Bevor der Betrug von den Betroffenen entdeckt werden kann, sind die Betrüger mit dem erbeuteten Geld (pro Person zumeist eine vierstellige Summe) verschwunden.

 

In anderen Fällen vermieten die Betrüger zu sehr günstigen Preisen über Vermietungsportale überaus dreist Wohnungen,  bei denen sie weder Besitzer noch Eigentümer sind.

 

Die entsprechenden Exposés bzw. Fotos werden von anderen Internetseiten einfach kopiert. Gegenüber den Interessenten wird behauptet, dass eine Besichtigung dieser Wohnung nicht möglich wäre, da der Vermieter sich im Ausland befinden würde. Er (der Vermieter) könne jedoch dem Mietinteressenten gegen eine Vorabkaution den Schlüssel zuschicken, damit dieser sie dann anschließend alleine besichtigen kann. Auch hier ist der Betrüger mit seinem erbeuteten Geld sehr schnell über alle Berge.

 

Wie kann ich mich vor so einem Betrug schützen?

  • Bezahlen Sie nie eine Kaution, bevor Sie den Mietvertrag unterschrieben haben!
  • Werden Sie misstrauisch, wenn die Wohnung zu günstig angeboten wird!
  • Informieren Sie sich über die angebliche Maklerfirma. Existiert diese überhaupt?
  • Zahlen Sie die Kaution oder Ablöse nie über ausländische Bankverbindungen. Lassen Sie entsprechende Zahlungen auch nicht über Transferdienste, wie Western Union oder Moneygram abwickeln! Bieten Sie Zahlungsmethoden, wie beispielsweise PayPal an!
  • Im Zweifelsfall verständigen Sie die Polizei über den Polizeinotruf 110!

 


Raub  - Gewerbetreibende / Einzelhandel:

 

Bei Raubüberfallen auf sonstige Zahlstellen und Geschäfte wurden 2017 in Deutschland 2.951 Fälle registriert. Darunter waren 591 Raubüberfälle auf Spielhallen und 620 auf Tankstellen.

Der Gesamtschaden belief sich auf über 9,4 Millionen Euro.

Ein Raubüberfall auf ein Ladengeschäft hat für die Betroffenen oft traumatisierende Folgen.

Allen Raubdelikten ist gemein, dass Täter oft ein unverhältnismäßig hohes Maß an Gewalt einsetzen, um in den Besitz der Beute zu gelangen. 

 

Wichtig ist, sich und seine Mitarbeiter im Vorfeld zu schulen. Wichtig ist es hierbei, Handlungskompetenzen zu erlernen, was bei einem Überfall zu tun ist und welche Schritte danach ergriffen werden müssen.

 

 

Tipps:

 

Was kann ich bereits im Vorfeld tun? 

  • Keine Internas weitergeben (z.B. über Bargeldbestände/Einnahmen, Anzahl des Personals).
  • Bei „Schichtwechsel“ Informationsweitergaben auch über Besonderheiten.
  • Denken Sie über Einbruchmeldeanlagen und Videoüberwachungen nach (aber: In erster Linie helfen diese technischen Vorkehrungen, den Täter zu überführen. Eine abschreckende Wirkung ist nicht garantiert. Nicht selten ergreifen die Täter  Gegenmaßnahmen wie eine Maskierung oder es handelt sich um einen Beschaffungskriminellen, wie Drogenabhängige, die das Entdeckungsrisiko in Kauf nehmen oder Sicherungsvorkehrungen nicht beachten).
  • Gestalten Sie Geschäftsräume hell und übersichtlich, ermöglichen Sie auch einen Einblick von außen. Sorgen Sie für eine helle Außenbeleuchtung an allen Aus- und Eingängen.
  • Halten Sie den Bestand an Bargeld möglichst gering.
  • Vermeiden Sie, dass Dritte die Geldbearbeitung (Sortieren, Zählen, Bündeln) beobachten können.
  • Verhindern Sie Schmuddelsignale (Müll, Gerümpel, Verputz- und Anstrichmängel oder Graffitis), keine Versteckmöglichkeiten schaffen (Die Täter könnten zudem auch durch Schmuddelsignale Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit und Aufmerksamkeit des Ladenpersonals ziehen).
  • Verdächtige Personen melden (auffällige Personen, die das Geschäft beobachten, Fahrzeuge, die des Öfteren vorbeifahren)

Im Zweifel verständigen Sie die Polizei über den Notruf.

 

 

Was mache ich, wenn der Räuber mich im Geschäft mit einer Waffe bedroht und Geld fordert?

  • Mentale Einstellung: Täter als Kunde betrachten, „Wünsche“ zügig erfüllen.
  • Oberstes Ziel: Schutz der eigenen Unversehrtheit, kein Heldentum, keine Gegenwehr. Grundsatz: „Geld nicht retten, Flucht nicht unterbinden!“
  • Zügig das machen, was der Täter fordert.
  • Keine zeitverzögernden Gespräche führen!
  • Nie darauf spekulieren, dass Waffe nicht echt ist.
  • So früh wie möglich Alarm auslösen. Aber nur, wenn es sicher ist, dass der Täter die Alarmauslösung nicht wahrnimmt. Das eigene Leben und die Gesundheit sind wichtiger, als die Festnahme des Täters oder das Sichern des Geldes!
  • Geld nicht retten, Flucht nicht unterbinden.
  • „Ködergeld“ bereithalten, Täter gehen hohes Risiko ein und wollen Beute machen (evtl. auch eigenes Geld, Uhr).

 

Was mache ich, wenn der Täter das Geschäft verlassen hat?

  • Tür verschließen
  • Sich um Verletzte kümmern
  • Alarmieren (Polizei / Vorgesetzte / Meldewege)
  • Uhrzeit und Beute notieren
  • Beobachtetes aufschreiben (aufnotieren auf Handzettel)
  • evtl. Zeugen aufschreiben
  • Polizei einlassen und einweisen (Polizei vor Annahmestelle empfangen)
  • Tathergang notieren
  • Wenig berühren / Spuren nicht vernichten
  • Keine Auskünfte an Medienvertreter

 

Empfohlene LINKS:

www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/raub/raubueberfall-auf-gewerbe

 


Sprühende Fantasie kann teuer werden:

 

Sprayen kann Spaß machen und ist auch eine Form der Kunst. Allerdings solltest Du diese Kunst nur auf erlaubten Flächen ausüben und keinesfalls fremde Hauswände oder öffentliche Sachen, wie Züge oder Bushaltestellen, besprühen.

Es ist natürlich cool, wenn dein "Tag" (Signatur) überall in der Öffentlichkeit zu sehen ist und Du dadurch Anerkennung und Respekt (Fame) in deiner Gruppe erlangst. Aber bitte nur auf legalen Flächen! Denn das Risiko, sich dadurch strafbar zu machen und auf immensen Schadensersatzansprüchen sitzen zu bleiben, steht dazu in keinem Verhältnis. Das Sprühen auf nicht genehmigten Flächen stellt eine Sachbeschädigung im Sinne der §§ 303 und 304 Strafgesetzbuch (StGB) dar.

Das illegale Besprayen setzt zudem oftmals das verbotswidrige Betreten eines Geländes voraus, so dass zusätzlich ein Hausfriedensbruch im Sinne des § 123 StGB vorliegt.

Aufgrund der Sachbeschädigung kann der Geschädigte zivilrechtlich auf Schadensersatz klagen. Die zivilrechtlichen Ansprüche gegenüber dem Täter bzw. Kinder bis zum 14. Lebensjahr sind zwar strafunmündig, jedoch bereits ab dem siebten Lebensjahr zivilrechtlich schadensersatzpflichtig. Jugendliche ab 14 Jahren werden strafrechtlich verfolgt.

Weitere Infos: Polizei für Dich!


Gscheid radln 2019:

 

Beinahe täglich kann man als Passant beobachten, wie Kraftfahrer beim Abbiegen Fahrradfahrer übersehen, Radfahrer bei Rot über die Ampel fahren oder schnellere Fahrradfahrer langsamere vom Radweg drängen.

Nicht selten enden diese Manöver in gegenseitige wüste Beschimpfungen und Beleidigungen. Hin und wieder kommt es sogar zu körperlichen Auseinandersetzungen.

Die Kampagne „Gscheid radln 2019“ des Polizeipräsidiums München und der Landeshauptstadt München möchte dem entgegen wirken.

 

 

 

 

 

 

 

Wir richten an alle Verkehrsteilnehmer gemäß dem Motto der

Kampagne „Fairness und Rücksichtnahme – Für ein faires Miteinander im Straßenverkehr“ den dringenden Appell:

  • zu allererst an die einschlägigen Verkehrsregeln halten,
  • nicht stur auf ihr Recht beharren,
  • vorausschauend und defensiv fahren,
  • mögliche Fehler anderer einkalkulieren und
  • auf andere Rücksicht nehmen.

Weitere Infos:

Polizei Bayern

Radeln in Bayern